Ein Triggerband, das oft als tastbares, hartes Bündel in einem Skelettmuskel erscheint und einen empfindlichen Triggerpunkt enthält, entsteht durch eine Kombination aus Überbeanspruchung (akut oder chronisch), Muskelverletzungen und möglicherweise psychischem Stress. 
Der genaue Entstehungsmechanismus wird in der Forschung noch diskutiert, aber die am weitesten verbreitete Theorie, die „integrierte Hypothese“, beschreibt einen spezifischen pathophysiologischen Prozess: 
  1. Schädigung oder Überlastung: Akute Traumata oder wiederholte Mikrotraumen (z. B. durch schlechte Haltung bei der Arbeit am Computer) führen zu Stress oder Verletzungen einzelner Muskelfasern.
  2. Dysfunktion der neuromuskulären Endplatte: Die Hypothese besagt, dass es an den motorischen Endplatten, wo Nerven auf die Muskulatur treffen, zu einer übermäßigen Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin kommt.
  3. Dauerhafte Kontraktion (Mini-Krampf): Diese übermäßige Acetylcholinausschüttung führt zu einer anhaltenden Depolarisation der Muskelfasern, was eine dauerhafte, lokale Kontraktion (Verkürzung) einiger Sarkomere (die kleinsten kontraktilen Einheiten des Muskels) verursacht. Diese dauerhaft verkürzten Fasern bilden das tastbare, harte Bündel bzw. den „Muskelknoten“.
  4. Lokale Energiekrise und Ischämie: Die anhaltende Kontraktion führt zu einem erhöhten Energiebedarf in diesem Bereich. Gleichzeitig komprimiert die Spannung die lokalen Blutgefäße, was die Blutzufuhr und damit die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung einschränkt (lokale Ischämie).
  5. Entzündung und Schmerz: Der Energiemangel und die Minderdurchblutung führen zur Freisetzung von entzündlichen Substanzen und Schmerzmediatoren. Diese reizen die lokalen Nervenendigungen (Nozizeptoren), wodurch Schmerzsignale entstehen.
  6. Teufelskreis: Die Schmerzsignale können wiederum zu einer reflektorischen Verspannung in umliegenden Muskeln führen, was den Teufelskreis aus Verspannung, Schmerz und mangelnder Durchblutung aufrechterhält oder verstärkt. 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Triggerband das Ergebnis eines lokalen, dauerhaften Kontraktionszustands einiger Muskelfasern aufgrund einer Dysfunktion an der neuromuskulären Endplatte ist, ausgelöst durch verschiedene Stressfaktoren.
Ein Triggerpunkt entsteht, wenn Muskelfasern durch Überlastung, Fehlhaltung, Stress oder Verletzung dauerhaft verkürzen und sich nicht mehr richtig entspannen können, was zu kleinen, schmerzhaften Verhärtungen führt, die schlecht durchblutet sind und Schmerzstoffe freisetzen. Diese Knoten sind eigentlich lokal verspannte Bereiche (Sarkomere), die durch eine gestörte Energieversorgung und mangelnde Entspannung entstehen und Schmerzen auslösen können, die auch in andere Körperregionen ausstrahlen. 
Ursachen und Entstehung:
  1. Überlastung und Fehlbelastung: Monotone Bewegungen, schlechte Körperhaltung (z.B. am Schreibtisch), einseitiges Training oder plötzliche ungewohnte Belastungen überfordern den Muskel.
  2. Muskelverkürzung: Als Reaktion auf die Überlastung ziehen sich Muskelfaserbündel zusammen und können sich nicht mehr vollständig lösen, was als Verhärtung spürbar wird.
  3. Energiekrise: Der lokale Stoffwechsel in diesen Bereichen wird gestört, es kommt zu Sauerstoffmangel (ATP-Mangel) und einer Anhäufung von Kalzium, was die Daueranspannung verstärkt.
  4. Schmerzfreisetzung: Die anhaltende Anspannung führt zur Freisetzung von Schmerzmediatoren und kann Schmerzen verursachen, die typischerweise in andere Bereiche ausstrahlen (z.B. Kopfschmerzen vom Nacken).
  5. Weitere Faktoren: Stress, emotionale Belastungen, Verletzungen, schlechte Ernährung und muskuläre Dysbalancen begünstigen die Entstehung zusätzlich. 
Was es ist:
  • Mikroskopisch: Es handelt sich um eine Ansammlung von vielen kleinen, verkürzten Sarkomeren (den kleinsten Einheiten der Muskelfasern).
  • Spannungsfeld: Diese Punkte sind Übererregbarkeitszentren, die auf Druck oder Bewegung schmerzhaft reagieren. 
Zusammenfassend entsteht ein Triggerpunkt durch eine Kette von Ereignissen, die von der Überlastung bis zur gestörten biochemischen Funktion des Muskels reichen und die lokale Entspannung verhindern.