Meridiane sind Faszien Systeme – Einfach erklärt!
1. Was sind Meridiane in der TCM?
In der Traditionelle Chinesische Medizin sind Meridiane:
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funktionelle Leitbahnen
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für den Fluss von Qi und Blut
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verbunden mit Organfunktionen
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nicht als einzelne anatomische Strukturen beschrieben
Meridiane sind also Funktionsachsen, keine Gefäße oder Nerven im westlichen Sinn.
2. Was ist das Fasziensystem?
Faszien sind:
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ein kontinuierliches Bindegewebsnetz
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das Muskeln, Organe, Nerven und Gefäße umhüllt
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Kraft überträgt
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Spannung, Bewegung und Haltung koordiniert
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reich an Mechanorezeptoren und Schmerzrezeptoren ist
Das Fasziensystem wirkt körperweit verbunden und reagiert systemisch.
3. Wie ist die Aussage „Meridiane = Faszien“ gemeint?
Gemeint ist:
Die funktionellen Leitbahnen der TCM lassen sich in der modernen Anatomie am ehesten durch das Fasziensystem erklären.
Konkret:
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Meridiane verlaufen häufig entlang myofaszialer Linien
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Akupunkturpunkte liegen oft in:
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Faszienverdickungen
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Septen
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Übergangszonen
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Faszien leiten:
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mechanische Spannung
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Flüssigkeit
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nervale Information
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Das ähnelt dem, was die TCM als „Qi-Fluss“ beschreibt.
4. Stimmt die Aussage wissenschaftlich?
Teilweise – mit klaren Grenzen.
Was gut belegt ist:
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Meridiankurven überschneiden sich auffällig mit myofaszialen Ketten
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Akupunktur beeinflusst messbar:
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Faszienspannung
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lokale Durchblutung
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neuronale Aktivität
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Faszien reagieren auf Nadelung mechanisch (Torsion, Zug)
Was nicht korrekt wäre:
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Faszien sind nicht identisch mit Meridianen
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Es gibt kein anatomisches „Meridianorgan“
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Meridiane umfassen auch:
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vegetative Regulation
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Organbezüge
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emotionale Aspekte
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5. Fachlich saubere Formulierung
Statt „Meridiane sind Faszien“ wäre präziser:
„Die Meridiane der TCM lassen sich in der westlichen Anatomie funktionell am ehesten über das Fasziensystem erklären.“
Oder:
„Das Fasziensystem könnte das anatomische Korrelat eines Teils der Meridianfunktionen sein.“
6. Kurzfassung
Mit der Aussage meinst du:
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eine Übersetzungsbrücke
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keine anatomische Identität
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einen Versuch, TCM-Funktion mit moderner Anatomie zu verbinden
Die Aussage ist:
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didaktisch sinnvoll
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klinisch gut nutzbar
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wissenschaftlich plausibel, aber nicht vollständig beweisbar
