Etwa 80–90 % aller Rückenschmerzen sind unspezifisch, also nicht durch Nerven, Knochen oder Organe verursacht.

m DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) wie auch international gilt:

👉 Etwa 80–90 % aller Rückenschmerzen sind unspezifisch, also nicht durch Nerven, Knochen oder Organe verursacht.
Davon wiederum haben die meisten eine muskulär-fasziale Ursache (Verspannungen, Triggerpunkte, myofasziale Dysbalancen).

Quellen (aktuell und wissenschaftlich bestätigt):

Darum haben wir Schmerzen:

Verspannte Muskeln und verklebte Faszien verursachen Schmerzen durch Sauerstoffmangel und Reizung.
Wenn sie nicht durch Bewegung, Durchblutung und Entspannung gelöst werden, gewöhnt sich das Nervensystem an den Schmerz – und er bleibt bestehen.

Warum verspannte Muskeln und verklebte Faszien Schmerzen auslösen:

  • Verspannte Muskeln drücken dauerhaft auf Nerven und Blutgefäße, was zu Sauerstoffmangel (lokale Ischämie) und Reizung von Schmerzrezeptoren führt.

  • Verklebte Faszien verlieren ihre Gleitfähigkeit → das Gewebe bewegt sich schlechter, Reibung und Mikroentzündungen entstehen.

  • Das Nervensystem reagiert mit Schmerz, Druckempfindlichkeit und Steifheit – besonders in Ruhe oder nach Belastung.

Quellen:

Warum bleiben die Schmerzen oft Monate oder Jahre bestehen:

  1. Fehlende Bewegung → Durchblutung bleibt schlecht, Heilung stagniert.

  2. Schutzspannung: Der Körper hält die Muskeln unbewusst fest („Muskelgedächtnis“).

  3. Schmerzgedächtnis im Nervensystem: Dauerhafte Reizung führt dazu, dass das Gehirn auch ohne reale Gewebeschäden weiter Schmerzsignale sendet.

  4. Stress und Fehlhaltungen verstärken die Muskelspannung immer wieder.

Lösung: Kurz & evidenzbasiert – so wird chronischer myofaszial-muskulärer Schmerz besser (oft auch „heilbar“):

  • Aktivprogramm als Basis (täglich ein paar Minuten): Übungstherapie wirkt zuverlässig: Krafttraining (Rumpf/Gluteus), dazu Mobilität/Dehnen. Kompression + Stretching.
  • Trigger regelmässig gezielt behandeln (schmerzenden Bereich behandeln) 
    • Manuelle Körperarbeit wie Tuina Anmo um Bereiche im Körper wieder durchgängig zu machen.
    • IASTM/Gua Sha-ähnliche Techniken/Schröpfen sind als Ergänzung sinnvoll (myofasziale Techniken).

Quellen:

Kurzfazit:

Tägliches Aktivprogramm + gezielte Triggerbehandlung ist der wirksamste Weg aus chronischem myofaszialem Schmerz. IASTM, Wärme, Tuina Anmo, myofasziale Behandlungen) erhöhen die Chance auf eine nachhaltige Besserung.

Quellen:

HINWEIS: Chronische oder akute Schmerzen mit: Fieber, ungeklärtem Gewichtsverlust, progressiven Lähmungen, Blasen-/Mastdarmstörungen sofort medizinisch abklären lassen!